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28.08.2018 / Dragan Volic

Sammelhefter-Markt erholt sich langsam

Nach einer langen Durststrecke investieren grafische Unternehmen wieder vermehrt in Sammelhefter. Was sind die Hintergründe?

Der Wirtschaftsmotor in den meisten Ländern läuft inzwischen wieder mehr oder weniger rund. In Japan, das als eines der ersten Länder in die Krise rutschte, wuchs die Wirtschaft während acht Quartalen in Folge. Besonders dort konnten in den letzten zwei Jahren besonders viele neue Sammelhefter platziert werden. Eine Entwicklung, die sich übrigens an der IGAS (International Graphic Arts Show), die im Juli in Tokio stattfand, bestätigt hat. So hat Müller Martini Japan die Zahl der Primera MC-Projekte im Verlauf der sechstägigen Messe mehr als verdreifacht – ein Trend, der sich auch auf anderen Kontinenten zeigt. Ich beurteile es sehr positiv, dass wir Sammelhefter nicht nur punktuell in einzelnen Ländern verkauft haben, sondern die Verkäufe weltweit und in verschiedensten Ländern abgeschlossen wurden.

Investitionsstau
Bei unseren Sammelhefter-Kunden scheint sich der jahrelange Investitionsstau langsam aufzulösen. Geschuldet war dieser dem starken Preisdruck, dem unsere Kunden – übrigens auch heute noch – unterliegen. Gerechnet wird mit dem 1000er-Preis, den sie für ihre Endprodukte verlangen können. Und der liegt in einzelnen Ländern unterhalb der 10-Euro-Marke. Damit lassen sich Investitionen kaum rechtfertigen, und die Kunden haben lange abgewartet und gezögert. Viele haben einige Investitionszyklen übersprungen. So haben wir zum Beispiel in Deutschland über 1000 Sammelhefter im Markt mit einem Durchschnittsalter von unglaublichen 25 Jahren.

Der Primera MC ist eine wertvolle Anlage für unser Geschäft.
Es braucht neue Technologie
Das spricht zum einen für die erstklassige und robuste Bauweise der Müller Martini-Maschinen. Doch die Kunden merken jetzt, dass ihre alten Maschinen nicht mehr leistungsfähig sind und ihnen die notwendige Automatisierung unter anderem für schnelle Umrüstzeiten bei kleineren Auflagen oder für die Reduzierung von Personalkosten fehlt. „Für uns war die benutzerfreundliche Servo-Technologie ausschlaggebend für die Investition in einen Sammelhefter Primera MC“, erklärt Marcus Partridge, Leiter der Buchbinderei bei der britischen Stephens & George Print Group. „Wir konnten unserer Produktivität in der Sammelheftung seither um 20 Prozent verbessern.“

 

Mehr Output der Druckmaschinen
Ein weiterer Aspekt sind dabei die gesteigerten Output-Leistungen modernen Druckmaschinen. Ältere Sammelhefter können die Mengen an Papier schlicht nicht mehr effizient abarbeiten. Hannes Sandler, Geschäftsführer Sandler Print & Packaging, erlebt es in seinem Unternehmen so: „Heutzutage ist es schwierig, die Preise für das reine Heften betriebswirtschaftlich darzustellen. Allerdings bringt man ohne leistungsfähige Sammelhefter die Kapazitäten moderner Druckmaschinen nicht auf die Rampe. Wenn die gesamte Produktionskette nicht exakt aufeinander abgestimmt ist, handelt man sich Probleme ein.“
Und unter dem Stichwort Technologie sind natürlich auch die Themen Workflow und Vernetzung wichtig. In Italien erhalten unsere Kunden beispielsweise staatliche Unterstützung, wenn sie mit ihren Neuinvestitionen Industrie 4.0-Kriterien erfüllen. Hier sind wir mit unseren Sammelheftern Vorreiter.

Inwieweit ist der Einsatz für den Digitaldruck ein Thema?
Die Idee, dass auch Sammelhefter für digitale Anwendungen zum Einsatz kommen, ist mittlerweile auf der ganzen Welt bekannt, zeigt sich jedoch in den Investitionen in einzelnen Ländern nur langsam. In den USA zum Beispiel wird dies bereits seit vielen Jahren konsequent verfolgt. Für unsere Kunden ist das ein guter Grund, jetzt in einen neuen Sammelhefter zu investieren. Indem die Maschine jederzeit auch digital produzierte Produkte verarbeiten kann, sind Kunden für zukünftige Marktentwicklungen vorbereitet und sie garantiert ihnen einen hohen Investitionsschutz.

Erfahren Sie hier mehr über digitale Sammelheftung!

Fit für den Markt
Dass wir ein breites Sortiment mit vielen Optionen anbieten, ist bekannt und wird von unseren Kunden sehr positiv bewertet. Das bedeutet jedoch abhängig vom Kundenwunsch eine mehr oder weniger hohe Investition. Deshalb wurde mit dem Primera MC Standard eine kostengünstige Basismaschine ins Produkt-Portfolio aufgenommen.

Die Primera MC Standard-Konfiguration
Der Sammelhefter Primera MC Standard ist mit sechs Flachstapel-Anlegern und einem Falzanleger ausgerüstet. Gerade im heutigen Markt, in dem Kleinauflagen stetig zunehmen, ist das schnelle Einrichten neuer Jobs ein entscheidender Faktor. Auch bei der Produkt-Vielfalt (Dicke bis 13 mm/Formatbereich weit unter A6 bis weit über A3) spielt der Sammelhefter seine Stärken aus und ist dadurch flexibel einsetzbar. In einem hochkompetitiven Marktumfeld stärkt der Primera MC Standard die Position grafischer Betriebe.

Welcher Sammelhefter passt zu Ihrem Betrieb? Wir finden mit Ihnen gemeinsam die ideale Konfiguration.


Tags: #yourstrongpartner, blog, markttrend, müllermartini, sammelhefter


28.08.2018

Dragan Volic

Produktmanager Sammelheftung