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Die perfekte Geschichte im «Blauen Salon»

Der FlexLiner spielt dem Traditionsunternehmen Fr. Ant. Niedermayr mehrere Trümpfe gleichzeitig in die Hand. Die auch als Beilage-in-Beilage verwendete Einstecklösung von Müller Martini schliesst eine Lücke in der Produktionslinie, bringt Flexibilität und spart Geld.


Mit dem FlexLiner erhielt die Geschichte des Regensburger Unternehmens ein weiteres beachtliches Kapitel. Titel: «Am Schwungrad der Optimierung». Die Einsteckmaschine von Müller Martini ist der Star im «Blauen Salon». So nennen die Niedermayr-Mitarbeiter die Halle, in der die Laserblue-Maschinen aus Zofingen arbeiten. Das passt wunderbar zu «Graphische Kunstanstalt seit 1801» – dem Zusatz, den sich die bayerische Firma in ihrem Logo gönnt.
 
Fr. Ant. Niedermayr ist in Deutschland einer der grossen Drucker für Direktwerbung. Die oft verwendete Bezeichnung High-Volume-Drucker trifft vollauf zu. Für einen landesweit tätigen Discounter druckt Niedermayr jede Woche bis zu 3 Millionen Beilagen und rund 16 Millionen Werbehandzettel, die in die Läden gelangen oder via Zustellfirmen den Weg in den Briefkasten der Endkunden finden. Weil der Discounter die Werbung stark regionalisiert, wird den (beispielsweise 40-seitigen) Beilagen eine gebietsweise individualisierte (zwei- oder mehrseitige) Beilage eingesteckt.
 
Früher passierte dieser Vorgang in externen Firmen – manuell. Der Entscheid pro FlexLiner ermöglicht es Fr. Ant. Niedermayr nun, inhouse einzustecken – maschinell. Was die Wertschöpfungskette erhöht und die Kosten reduziert. Der FlexLiner von Müller Martini schloss somit eine Lücke und fügte sich nahtlos ein in den beeindruckenden Maschinenpark, in dem vier Rollenoffsetmaschinen (2x 96, 80 und 16 Seiten) sowie eine Bogenoffsetmaschine (Format bis 715 x 1020 mm) die Leuchttürme sind.
 
Die Marketingstrategie des Hauptkunden erfordert von Niedermayr einen Drei-Schicht-Betrieb mit hoher Flexibilität und enormer Geschwindigkeit. Zwischen der letzten Anpassung im Prospekt bis zur Drucklegung liegen wenige Stunden. Umso besser, dass Niedermayr nicht nur eine Druckerei ist, sondern auch eine Agentur, die fotografiert, textet und die Vorstufe erledigt. Allein 70 Mitarbeiter sind mit diesen Dienstleistungen beschäftigt.
 
Neben den Beilagen produziert Niedermayr umfangreiche Industriekataloge in hohen Auflagen. Der Bedarf an Werbebeilagen ist über die Jahre kontinuierlich gestiegen, was der 1801 gegründeten Druckerei ein kontinuierliches Wachstum einbrachte.
 
Im «Blauen Salon» gerät Michael Kretschmann ins Schwärmen: «Sammelheften und kreuzlegen geschieht bei uns seit je her auf Systemen von Müller Martini, wir waren stets zufrieden und sind es immer noch.» Kretschmann begann bei Niedermayr vor 35 Jahren als Buchbindergeselle, bildete sich zum Meister und Techniker weiter und übernahm bald die Leitung der Druckweiterverarbeitung. In dieser Funktion freut er sich besonders, dass nach dem Sammelhefter Primera 160 (seit 2014 in Betrieb/siehe «Panorama» 1/15) mit dem FlexLiner eine Einsteckanlage installiert werden konnte.

«Die überzeugende Leistung des Primera 160 hat unseren Entscheid, in den FlexLiner zu investieren, stark beeinflusst», sagt Kretschmann. «Die Maschinen erfüllen genau, was der Hersteller verspricht, die Verfügbarkeit ist sehr hoch. Das ist auch der Grund, weshalb wir uns immer wieder für Müller Martini entscheiden und unsere Partnerschaft über lange Jahre gewachsen ist.»
 
Niedermayr verarbeitet auf dem FlexLiner Produkte im Umfang von 8 bis 112 Seiten und beansprucht ihn in der Regel mit der Maximalleistung von 30 000 Takten pro Stunde. «Über unser Pensum auf dem FlexLiner staunen selbst die Müller Martini-Ingenieure manchmal a bisserl», schmunzelt Michael Kretschmann.
 
Die Einsteckmaschine bei Niedermayr verfügt als Zusatzoption über verlängerte Greifer im Transporteur und besticht nebst der ausgeklügelten Mechanik durch das Daten- und Prozessmanagement-System Connex. Michael Kretschmann: «Vor 15 Jahren brauchten wir zum Umrüsten einen Werkzeugkasten und holten uns ölverschmierte Hände und Arme. Heute passiert das Rüsten dank Connex einfach und übersichtlich via Touchscreen. Wir können im laufenden Betrieb Anpassungen vornehmen – ohne Schraubenschlüssel. Connex und die Servomotoren machen den FlexLiner für uns zur perfekten Geschichte.»
 
Kommt ein wertvolles Plus hinzu: In Kretschmanns Team sind technisch sehr versierte Mitarbeitende tätig, die dank ihrer Erfahrung die Rüstzeiten kurz halten können und bei Problemen wissen, wo es anzupacken gilt.
 
Die FlexLiner-Story bringt Einfallsreichtum, Zuverlässigkeit und Effizienz auf die Bühne des «Blauen Salons». Weil die Historie sowohl von Niedermayr als auch von Müller Martini geprägt ist von stetiger Entwicklung, ist eine Fortsetzung der gemeinsamen Erfolgsgeschichte gut möglich – weitere Umdrehungen am Schwungrad der Optimierung inklusive.

Unterhalt nach Plan

Das Leistungsvermögen der Druckmaschinen und der Weiterverarbeitungsanlagen sind zweifellos die Eckpfeiler für den Erfolg des 217-jährigen Unternehmens Fr. Ant. Niedermayr. Unverändert wichtig geblieben ist indes der Faktor Mensch und sein Fachwissen. «Drucken und Weiterverarbeiten sind das eine», gibt Michael Kretschmann zu bedenken. «Dazu muss aber erst Rohmaterial in genügendem Umfang rechtzeitig bereitgestellt werden, was für unsere Logistik eine grosse Herausforderung darstellt.» 

Im Jahresdurchschnitt beträgt das Druckvolumen 350 Tonnen pro Tag. Material, das täglich den Weg nach Regensburg finden muss – und man kann sich vorstellen, dass unvorhergesehene Zwischenfälle im Strassenverkehr erhebliche Engpässe verursachen können. «So schön die Just-in-time-Geschichte ist, sie kann auch gefährlich sein, deshalb führen wir ein Lager, mit dem wir ein paar Tage überbrücken können», sagt Kretschmann. 

Auch beim Unterhalt überlässt Niedermayr nichts dem Zufall. Bei sämtlichen Anlagen in der Produktionslinie hält sich das betriebseigene Facility Management mit Servicetechnikern und Elektrikern strikt an die Wartungspläne der Maschinenhersteller. «Ausfälle wegen eines Defekts kann es immer geben, Wartungsstau darf aber nicht der Grund sein, das können wir uns nicht leisten», erklärt Michael Kretschmann. 

Auf den «Blauen Salon» bezogen ist der Leiter Weiterverarbeitung glücklich mit der Remote Line aus dem MMServices-Programm, die an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr Unterstützung aus dem Haus Müller Martini garantiert. Kretschmann: «Bei unserem Pensum ist dieser Servicevertrag unabdingbar.»